Sondermarke aus Schweinfurt am Samstag

SONDERMARKE ist eine deutschsprachige Indie-Rockband aus Schweinfurt, die zuletzt mit ihrem Song „Unperfektion“ quer durch die Republik auf sich aufmerksam machte.

Die bunte und multikulturelle Formation klingt nach einem Cocktail aus Pop, Punk und Poesie mit viel Beat. Mitglieder der Formation sind bekannte Gesichter von ehemaligen Bands wie Tagtraum oder Senore Matze Rossi oder The Ghost Rockets, die seit über 30 Jahren die deutsche Indie- und Punkrockszene musikalisch mitprägen.

Auf dem interkulturellen Marktfest in Suhl am 9. Oktober 2021 spielt die Band mit einer Formation aus Streichern, Piano, Percussion und Akustikgitarre.

Interkulturelles Marktfest #offengeht am 2. Oktober 2021 // 13:00 – 18:00 Uhr

Das Interkulturelle Marktfest am 2. Oktober 2021 steht ganz unter dem Motto #offengeht. Auch dieses Jahr haben sich wieder eine Vielzahl von Trägern, Initiativen, Vereinen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um ein buntes und vielfältiges Programm auf die Bühne zu stellen. Das große Marktfest wird 13:00 Uhr mit einer Andacht und einer Vorstellung vom Netzwerk für Integration eröffnet. Im Anschluss wird es Hausmusik von Familie Shaker aus Suhl geben. Außerdem wird auf der Bühne die Band Syriab aus Meiningen und die Band Sondermarker aus Schweinfurt zu sehen sein. Eine Tanzvorführung der Tanzgalerie und die Trommelgruppe aus Benshausen sind ebenfalls mit von der Partie.

Neben dem vielfältigen Bühnenprogramm laden auf dem Markplatz verschiedene Angebote zum Mitmachen ein. Eine Hüpfburg und eine Spielstrecke werden durch den Stadtjugendring Suhl e.V. gestellt. Der Jugendclub Nordlicht bietet selbstgemachtes Popcorn an. Beim Stand des Freizeittreffs Auszeit kann sich kreativ ausgetobt werden. Die Partnerschaft für Demokratie und das Bündnis für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus stellen sich ebenfalls mit einem Stand vor. Die Jugendschmiede und das Jugendforum Suhl werden an ihrem Stand Baklava anbieten, welches zum interkulturellen Kochen am 1. Oktober gemeinsam mit den Jugendlichen entstanden ist. Die werkstatt bildung & medien bieten verschiedene kulinarische Spezialitäten an. Weitere Stände mit Informationen rund um die interkulturelle Woche und Mitmachangeboten gibt es von der Volkshochschule, Tibor, sowie dem Internationalen Bund und der AG Sport und Spiel gemeinsam mit der Kulturbaustelle Suhl.

In einer original mongolischen Jurte können Sie viel über einsame Steppen, wildlebende Tiere und gastfreundliche Nomaden sowie über ihre ursprüngliche Kultur erfahren.

Am Abend findet außerdem eine Tango Messe in der Hauptkirche Suhl mit Martin Palmeri: Misa a Buenos Aires (Misatango & Tango Argentino), Suhler Kantorei, Carrie Dimaculangan (Sopran), Jürgen Karthe & Carambolage Oktett statt. Karten hierfür sind noch in der Buchhandlung am Topfmarkt Suhl erhältlich.

Die Interkulturelle Woche Suhl wird durch das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ und das Landesprogramm „Denk Bunt“, sowie aus dem Lokalen Aktionsplan „Suhl bekennt Farbe“ der Partnerschaften für Demokratie finanziell unterstützt.

Das Netzwerk für Integration lädt Sie alle rechtherzlich zum interkulturellen Marktfest am 2. Oktober von 13:00 bis 18:00 Uhr auf dem Marktplatz in Suhl ein.

Jurte „Einblicke in die Lebenswelt der Mongolei“

Kommen Sie mit auf eine spannende Tour in das Land des unendlich blauen Himmels. Abgesehen davon, dass Sie die faszinierende Ursprünglichkeit der Natur ausgiebig bewundern können, werden Sie feurigen Pferden und vor allen Dingen jenen ungewöhnlichen Menschen begegnen, die ihre tiefen Wurzeln im kargen Nomadenleben haben. In einer originalen Jurte erfahren Sie viel über die Sitten und das Brauchtum der Nomaden. Sie erleben ihre Geschichte und hören wunderbare Geschichten, so auch die seltsame Art auf einer Pferdegeige zu musizieren.

Einblicke in die Lebenswelt der Mongolei

In einer original mongolischen Jurte können Sie viel über einsame Steppen, wildlebende Tiere und gastfreundliche Nomaden sowie über ihre ursprüngliche Kultur erfahren.

Für die Ohren: Konzert auf der Pferdegeige
Für die Augen: Filme und Bekleidung
Für den Geist: Bilder, Bücher und Fotoausstellung
Für das Herz: Gespräche
Für den Spaß: Spiele
Für die Seele: Kaligrafie zum Ausprobieren

Sie sind herzlich bei uns am 02. Oktober von 13:00 bis 17:00 Uhr in die Jurte auf dem Marktplatz in Suhl eingeladen.

Interkulturelles Kochen in der Jugendschmiede am 1. Oktober

Einmal im Monat findet das interkulturelle Kochen in der Jugendschmiede statt. Auch in der interkulturellen Woche wird mit Rashid gemeinsam gekocht. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Das interkulturelle Kochen ist ein gemeinsames Projekt der Jugendschmiede und dem Jugendmigrationsdienst Suhl.

Film & Diskusssion mit Zara Demet Altan: Frühlingskinder am 1. Oktober

Der Film „Frühlingskinder“ war für alle Beteiligten ein großer Überraschungserfolg, wurde mehrfach ausgezeichnet und lief auf Filmfestivals auf der ganzen Welt.

Wie sehen Kinder ihre Flucht, was macht das mit ihnen? Diese und andere Fragen beschäftigten Zara Demet Altan und bewogen sie, das Projekt „Frühlingskinder“ zu starten und gemeinsam mit Kindern ihrer 4. Klasse einen Kurzfilm zu drehen, in dem die betroffenen Kinder die Protagonisten sind.

Sie erzählen von ihren Erlebnissen und Ängsten. Die gemeinsame Arbeit redet nicht nur über Willkommenskultur, sondern lebt diese intensiv und produktiv. Die Pädagogin wollte den Film trotz der Fluchtgeschichte aber nicht Flüchtlingskinder, sondern Frühlingskinder nennen, weil wir mit diesen Kindern eine gemeinsame Zukunft haben werden. Der Titel steht für die Hoffnung auf eine gemeinsame, friedliche und solidarische Zukunft.

Zara Demet Altan ist als Lehrerin und Filmemacherin an einer Kreuzberger Grundschule mit den Filmen: „Frühlingskinder“, „Sommernachtskinder“ und „Wie ein Wald“ für den Deutschen Engagementpreis 2021 nominiert – Filme, die sie als Lehrerin mit den Schüler*innen (überwiegend PoC und Geflüchtete) mit der 4. und 5. Klasse der Kurt-Schumacher-Grundschule ehrenamtlich gedreht hat.

Mit eurer Stimme könnt ihr den Kindern und ihr helfen, Geld für das nächste Projekt zu gewinnen.

zur Abstimmung

 

Familienausstellung „Liebe, Liebe“

Vom 23. September bis 17. Oktober findet im MGH Familienzentrum „Die Insel“ eine Familienausstellung mit dem Titel „Liebe, Liebe“ statt.

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, jeweils von 10:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Gedanken-Baum der wbm Suhl ab 26. September

Der Gedanken-Baum ist ein Baum und soll mit vielen bunten Blättern geschmückt werden, auf denen Menschen ihre Wünsche und Gedanken schriftlich äußern können. Was bewegt Sie in dieser Zeit? Worüber denken Sie nach? Was wünschen Sie sich?

Damit entstehet ein Symbol für die Vielfalt und Freiheit der Gedanken in der Stadt Suhl.

Dieser Baum wird in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen der Stadt Suhl ausgestellt und kann von jedermann mit neuen Blättern bestückt werden.

Öffentliche Einrichtungen die den Baum gerne bei sich sehen haben möchten können sich jederzeit in der wbm Suhl melden.

Wikinger-Schach-Turnier im Stadtpark am 28. September

Im Rahmen der Interkulturellen Woche veranstaltet das Jugendforum Suhl am 28. September 2021 gemeinsam mit der Jugendschmiede ein Wikinger-Schach-Turnier im Stadtpark. Wir spielen auf zwei Feldern mit maximal 12 Teams. Pro Team können bis zu drei Personen mitspielen. Wir treffen uns 14:00 Uhr im Stadtpark, los geht’s dann gegen 15:00 Uhr.

Wir freuen uns auf euch!

Anmeldung per E-Mail an jugendschmiede@stadtjugendring-suhl.de oder telefonisch unter 03681 / 879 5998.

Ausstellung „Schubladendenken“ ab 21. September 2021 im Lauterbogencenter

Das Thema „Rassismus“ steht spätestens seit Mai 2020 international im Fokus. Angetrieben durch die „Black Lives Matter“-Bewegung (englisch für „Schwarze Leben zählen“) setzen sich immer mehr betroffene Menschen öffentlich damit auseinander, wie es ihnen damit geht, ausgeschlossen, beleidigt oder angegriffen zu werden. Doch nicht nur in den USA, wo Schwarze Menschen täglich damit rechnen müssen, dass ihre Schwestern und Brüder aus rassistischen Gründen ihr Leben verlieren, ist Rassismus ein alltägliches Thema. Auch hier in Suhl beeinflusst Rassismus das Denken und Handeln der Menschen. Um Bürger*innen, die nicht direkt davon betroffen sind, auf den alltäglichen Rassismus aufmerksam zu machen, ist es notwendig, die Perspektive Betroffener in den öffentlichen Fokus zu rücken. Ayșe Güleç, Künstlerin-Aktivistin hat dazu mal gesagt: „Wir sollen uns nicht vor die betroffenen Menschen stellen, auch nicht hinter sie, sondern zu ihnen.“ Nur so können wir in Erfahrung bringen, was die Betroffenen bewegt, welchen Problemen sie begegnen, was sie sich wirklich wünschen. Und erst dann können wir verhindern, dass sie sich „allein gelassen“ fühlen, ein Aspekt, der auch in vielen Interviews dieser Ausstellung thematisiert wird.

Die Gespräche mit betroffenen Menschen sind der Hauptbestandteil der Ausstellung. Wir sprachen mit ihnen darüber, ob sie in Suhl zum Beispiel auf der Straße und im Bus, in der Schule oder auf der Arbeit Erfahrung mit Rassismus und anderen Diskriminierungsformen machen. Dabei interessierte uns besonders, wie die Situationen für sie selbst waren und in welcher Form sie sich Solidarität wünschen. Zudem ging es um ihre Wünsche für ihr Leben und die Stadt Suhl. Mit der Ausstellung möchten wir aber nicht nur Aufklärungsarbeit leisten, sondern sie ist auch eine Einladung zum Dialog. Wir wünschen uns, dass Sie als Besucher*innen dazu angeregt werden, das Gespräch mit betroffenen Suhler*innen zu suchen, in ruhigen Situationen und mit respektvoller Ansprache. Wir möchten dazu ermutigen, im Miteinander eine Vertrauensebene zu entwickeln, die es Betroffenen ermöglicht, über Ausschlussmechanismen mit Menschen zu sprechen, die zu der ausschließenden Gruppe gehören.

Der offensichtlichere Teil der Ausstellung sind große Porträts der Interviewten. Sie sind kurz nach den intensiven Gesprächen entstanden und zeigen noch den Moment der Begegnung. Einige Porträtierte wollten anonym bleiben und sind deshalb nur von hinten zu sehen. Wir können unsere Augen nicht davor verschließen, dass die Gefahr, Opfer von weiteren öffentlichen Anfeindungen oder gar körperlichen Angriffen zu werden, äußerst real ist. Daher war es uns wichtig, einen sichereren Raum zu schaffen, in dem unsere Interviewpartner*innen sich möglichst offen äußern können. Denn viele der Betroffenen haben die Erfahrung gemacht, dass ihr erlebter Rassismus relativiert oder ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt wird.

Die Idee zu dem Projekt entstand beim Internationalen Bund Suhl im Rahmen der Vorbereitung zur Interkulturellen Woche 2020. Der Jugendmigrationsdienst, der am IB angegliedert ist, unterstützt junge Migrant*innen, von denen viele selbst von Rassismus betroffen sind, und bietet ihnen auch in diesen Fragen eine Anlaufstelle. So sind viele der Porträtierten der Ausstellung Jugendliche, die vom Jugendmigrationsdienst betreut werden, oder Teilnehmer*innen von Sprachkursen, die beim Internationalen Bund stattfinden. Für die Umsetzung fand Katja Weber vom IB mit Rafael Brix einen im Thema bereits engagierten Dokumentarfotografen. Mit seinem Kollektiv unofficial.pictures ist er auf das Erzählen von Persönlichem und Politischem durch Fotografie und Film spezialisiert. Das Projekt wurde finanziert durch den Lokalen Aktionsplan „Suhl bekennt Farbe“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ und das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „Denk bunt“.

Wir danken besonders den Porträtierten, die sich in der Begegnung verletzlich gemacht haben. Sie haben viele Erlebnisse, die sie wütend oder traurig machen, erzählt, damit Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, sie nachvollziehen können. Sie machen damit eine Form von Bildungsarbeit, die wir nicht hoch genug wertschätzen können.

Interkulturelles Kinderfest zum Weltkindertag am 20. September

Das Team Sport und Spiel für Flüchtlingskinder startete 2020 zum ersten Mal eine Aktion zum Weltkindertag, der auf Beschluss der UN am 21. September 1954 ins Leben gerufen wurde. Damit wurde der Grundstein gelegt für die Förderung der Kinderrechte. Mehr als 145 Länder begehen diesen Tag. Um den Rechten der Kinder mehr Nachdruck zu verleihen, beschloss die UN 1989 die Kinderrechtskonvention, in deren Mittelpunkt 10 Grundrechte stehen, die Kinder in der ganzen Welt haben sollen. Den Verfassern ging es auch darum, dass die Freundschaft unter Kindern der Welt gefördert wird. Hier stehen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der Pflicht, die Vereinbarung der Kinderrechte weiter voranzutreiben unabhängig von ihrer Religion, Herkunft und Hautfarbe.

Wir wollen mit unserem Interkulturellen Kinderfest am 20. September den Kindern eine Stimme geben und uns der Forderung von Unicef Deutschland , „Kinderrechte jetzt!“ anschließen, das gefördert wird durch den FEUERWEHRTOPF der LAG Soziokultur Thüringen e.V. mit Mitteln der Thüringer Staatskanzlei.

Unser Fest findet von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Sporthalle auf dem Friedberg statt. Dazu laden wir die Kinder der Erstaufnahmeeinrichtung aber auch gleichermaßen Kinder unserer Stadt ein, denn Kinderrechte gelten für alle Kinder.
Ein kleines Kulturprogramm mit Leinado, dem Jongleur mit seiner umwerfende Show, den Trommler des Kinderheimes Benshausen, der Streichelzoo und viele Möglichkeiten von Sport und Spiel, Basteln, Schminken etc. erwarten die Kinder.

Karin Hornschuch

Team Sport und Spiel für Flüchtlingskinder